Dateinamen und Bezeichnungen
Ich hatte diesen Tipp noch nicht zu Ende geschrieben, da bin ich wieder einmal selber über das Phänomen gestoßen. Also – die Botschaft ist einfach: keine Sonderzeichen, keine Leerstellen, keine Umlaute in Dateinamen oder anderen Bezeichnungen.
Warum? Die Erklärung ist einfach: es ist unnötig und es erspart jede Menge Ärger. Ärger? Aber wieso? Es geht doch? – Ja, es geht. Aber vielleicht auch nicht. Ich will der Vollständigkeit halber ein paar Beispiele aufzählen. Haben Sie noch alte Software aus Dos-Zeiten oder aus Win 3.1-Zeiten? Die verschluckt sich sowieso daran. Neulich rief mich ein Kunde an, sein altes X-Press macht es nicht mehr. Ein Blick in den Verzeichnisbaum: Verzeichnisname mit Leerstelle.
Sind Sie sich ganz sicher, dass Sie Ihre Datenbank auch nie mehr nach dBase IV konvertieren wollen? Dort werden nämlich Indexnamen nach dem Dateinamen der Datenbank benannt und Indexbezeichnungen länger als 10 Zeichen nicht akzeptiert. Sonderzeichen und Umlaute schon gar nicht. Führt übrigens zu kryptischen Fehlermeldungen.
Apropos Fehlermeldungen. Die Fehlermeldungen bei ulkigen Verzeichnisnamen oder Dateinamen lesen sich selten so wie: “benennen Sie Ihre Dateien nach üblichen Namenskonventionen. Verzeichten Sie auf Leerstellen, Umlaute und Sonderzeichen.” Die Fehlermeldungen sehen dann eher so aus: Error 0×13 in Modul VXDCX.DLL.
Haben Sie schon einmal so einen Link gesehen: http://www.ihredomain.de/jetzt%20gehts%20los.html – naja, das ist noch harmlos. “Ich kann diese Datei nicht als Link verschicken” – Warum nicht so? jetzt_gehts_los.html – lesbar und entspricht standardisierten Konventionen. Wirklich?
Ich hatte heute eine Ebene in Flash mit Start-D benannt. Nach einer halben Stunde Fehlersuche bin ich eher durch Zufall darauf gekommen weshalb das Actionscript nicht das gemacht hat was es sollte. In Zukunft werde ich dort auch auf Bindestriche verzichten. Und vielleicht mal meine eigenen Tipps durchlesen und berücksichtigen …