1974 - Beginn der Fotokarriere
Irgendwie fand ich das mit den Buchstaben alleine dann doch ein bisschen zu langweilig. Auf dem Speicher fand sich noch eine alte Kamera. Generation Box. Mit Rollfilm (6×9 cm). Waooo. Megapixel satt, Dynamik satt. Drei Belichtungszeiten (1/30 – 1/60 – 1/100 und B), fünf Lochblenden (5,6 – 8 – 11 – 16 – 22). Nix Autofocus, nix Belichtungsmesser, nix Zoom, nix Schnickschnack.
1977 - zurück zu den Wurzeln
Die alte Mercedes Schreibmaschine gab es zwar noch, sie war aber nach dem Umzug auf den Speicher verbannt worden. 1977 kam mir dann aber mein jüngerer Bruder Martin zu Hilfe, der Mutters Schreibmaschine als Spielzeug entdeckt hat, was sie für die weitere Benutzung im Büro unbrauchbar gemacht hat.
Ich habe mir das defekte Teil angeeignet und dieses einem erfolgreichen Reparaturversuch unterzogen. So kam ich wieder zu einer Schreibmaschine.
Da mein älterer Bruder gerade während eines Ferienjobs im Planungsbüro einer Tante richtig Schreibmaschine schreiben gelernt hat, konnte ich dem natürlich auch nicht nach stehen.
Es hat geholfen. Eine Übung, die ich nie bereut habe und die ich jedem empfehle. Auch wenn sie etwas lästig sind: auch die Folgeübungen. Es lohnt sich.
1978-1982
Als Spezialist und Schreibmaschinenbesitzer war ich nun richtig gefragt.
Auszug früher Arbeiten
Bild- und Textdokumentation vom Bau einer Dampfmaschine
Knapp 20 Seiten umfassend, verschollen
Schülerzeitung Spirakel
Layout, Satz auf Wachsmatrizen und Vervielfältigung auf einem Spirit-Carbon-Umdrucker – das waren die Geräte, an denen die Finger ständig blau waren und die Ausdrucke so gut gerochen haben.
Stadtzeitung Die Schelle
Satz auf einem IBM Composer